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Tells Bells Festival
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Musik wie eine Urgewalt - Tells Bells Festival 2012 (NNP 13.08.2012)

 

Junger Verein spendet an Astrid-Lindgren-Schule (Weilbg. TB 2005)

Ganz Villmar rockt beim Open-Air-Festival (LP 11.08.2004)

Kultige Party (Lahn-Post 18.02.2004)

Alternative Party in Villmar (NNP 12.02.2004)

Junge Leute gründen Kulturverein (R-L-Z Juli 2002)

 

 

 

Musik wie eine Urgewalt - Tells Bells Festival 2012

 

Von Robin Klöppel (NNP Artikel vom 13.08.2012, 03:16 Uhr)
Größen des Hardcore- und Punk-Genres aus den USA und Australien versetzten Fans beim Tells-Bells-Festival in Euphorie
Das Tells-Bells-Festival des Vereins Villmar Kult am Freitag und Samstag auf der Villmarer Tells-Wiese war wieder eine Supersache. Tolles Wetter, wie erwartet zusammen zirka 6000 Fans und 18 Bands von um die Ecke bis USA und Australien, die dem jungen Publikum so richtig einheizten, ergaben bei zuschauerfreundlichen Preisen den passenden Mix.
Villmar.

Dass das Festival auch bei der Villmarer Erwachsenenwelt mittlerweile hohes Ansehen genießt, bewies die Tatsache, dass zahlreiche Ortsvereine hinter der Theke mithalfen. Es ist schon erstaunlich, was Villmar Kult über die Jahre etabliert hat. Auf einer Wiese, die nach früheren Freilichtheaterspielen des Stückes Wilhelm Tell ihren Namen trägt und auf der jahrelang die örtlichen Fußballer dem runden Leder nachjagten, geben sich nun Hardcore-Größen aus New York City und Down Under die Ehre.

Als sie zum Abendessen im Rathauseck aufkreuzten, wurden die US-amerikanischen Legenden von Madball jedenfalls wie Außerirdische bestaunt. Für den nicht Eingeweihten mag deren Kunst zunächst eher wie dumpfes, lautes Grölen in ein Mikro mit Zügen des Balzverhaltens aus dem Reich der Tiere klingen. Doch für die Wissenden ist sie die einzig wahre Religion. Es ist kaum zu glauben, dass die Madball-Formation um Frontmann Freddy Cricien bereits vor 24 Jahren diesen Stil in der Weltmetropole prägte, den unzählige andere Bands über die Jahre übernahmen und deren Wirkung junge Massen heute noch in Extase versetzt. Freitagabend war es deutlich zu spüren.

Während es vorher Stunden lang eher beschaulich auf dem Gelände zugegangen war, standen plötzlich mehrere 100 Hardcore-Fans vor der Bühne. Sie grölten mit, tanzten wild herum und beschäftigten damit massiv die zuvor einen eher beschaulichen Nachmittag verlebenden Security-Leute. Denn sie machten sich einen Spaß daraus, immer wieder blitzschnell die Bühne zu entern, um dann, möglichst ohne geschnappt zu werden, als tollkühne Stagediver wieder ins Publikum zu hüpfen.
Friedliche Party

Das Spiel des Publikums blieb aber eines. Denn das Tolle an dem Festival ist, dass alles völlig aggressionsfrei abläuft. Wenn veranstaltungserfahrene Gäste bestätigten, dass hier weniger Zoff als bei jeder Dorfkirmes herrscht, ist das ein großes Kompliment. Klar, viele der Musiker pflegen ihr "Böser-Bube-Image". Und nicht jedes F-Wort von der Bühne war jugendfrei. Doch auf dem Gelände waren fast nur sympathische, lockere junge Menschen anzutreffen, die nur friedlich das Gemeinschaftsgefühl leben, Musik nach ihrem Geschmack hören und ein wenig Party machen.

Dass bei so vielen Leuten auch einige dabei sind, die vielleicht zu früh schon zuviel Hochprozentiges konsumieren und dadurch die Kontrolle über sich verlieren, lässt sich sicherlich nicht ganz vermeiden. Schade eigentlich, denn ein bisschen laute Musik aus Autoradios werden großzügige Nachbarn einmal im Jahr tolerieren, aber die Müllberge im Parkplatzbereich mit zahlreichen zerbrochenen Flaschen mussten bei genügend Mülleimern auf dem Gelände nicht sein. Sie machten nur unnötige Arbeit, zum Beispiel den Aktiven des Verschönerungsvereins

Zu 98 Prozent überwiegt aber das Positive bei Tells Bells, und so steht es für die Villmarer außer Frage, dass das Festival auch die kommenden Jahre in gewohnter Form fortgeführt wird.

Neben Madball war es vor allem Freitag die zweite US-Hauptband H20, die das Herz des Publikums am meisten erreichte. Ebenfalls viele Fans hatten die keineswegs ihrem Namen entsprechenden Heideroosjes aus den Niederlanden auf ihrer Abschiedstour. Bei aller aus Fansicht berechtigter Euphorie über die Hauptbands war ein bisschen schade, dass im Vorprogramm die eine oder andere Gruppe etwas unterging. Dabei gab es durchaus Gruppen, die musikalisch Interessantes zu bieten hatten.
Entspannte Stimmung

So wie zum Beispiel der irische Folk-Punk der Schweden von "Sir Reg", oder das von der Ska-Gruppe "Awaiting Crunch" erzeugte lockere Urlaubsfeeling. Aber sie hatten auf diesem "Schlachtfeld" keine Chance gegen die Urgewalt der anderen, die auch Samstag die Szenerie beherrschten. Wie die "Aussies" von "Deez Nuts", die Amis von "First Blood" oder die Skandinavier von "Atlas Losing Grip". Für viele schien die Musik gar nicht das Wichtigste gewesen zu sein. Denn während die Hardcore-Fans vorne grölten, genossen die meisten anderen einfach relaxed die Festivalstimmung im Gras liegend oder mit kühlen Getränken am Tisch sitzend mit Freunden.

Villmar Kult kann man nur dafür bewundern, dass der kleine Verein sich in Sachen Professionalität mittlerweile eindeutig mit den Profis der Veranstalterszene messen kann. Mit dem Unterschied eben, dass sich hier keiner selbst die Taschen vollmachen will, sondern die Einnahmen lediglich der Ausgabendeckung dienen und somit Eintritts- sowie Verpflegungspreise vom Taschengeld oder Lehrlingsgehalt bezahlbar sind. Positiv ist auch, dass die Veranstalter versuchen, Autos aus den Seitenstraßen herauszuhalten und die Lärmbeschallung in Grenzen zu halten. Wer den Erfolg des Festivals und die Begeisterung der Menschen vor und hinter der Bühne sieht, der wird kleine Einschränkungen wie manchen Falschparker hinnehmen.

 

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Junger Verein spendet an Astrid-Lindgren-Schule (Weilburger TB 2005)

Der erst 2002 gegründete Verein Villmar Kult e.V. spendet 500 € an die Astrid-Lindgren-Schule in Limburg. Die Astrid Lindgren Schule ist eine Sonderschule für lernbehinderte, praktisch bildbare und körperbehinderte Kinder. Durch die Spende soll dem Förderverein der Schule die Gestaltung des bisher noch sehr kahlem Pausenhofes ermöglicht werden. Laut Schulleitung sollen neue Bänke und Tische für die Kinder gekauft werden, um Ihnen eine angenehme Pausenzeit zu bieten.

Der Verein Villmar Kult e.V. hatte im letzen Jahr das Tells Bells Festival zu Gunsten der Astrid-Lindgren-Schule veranstaltet. Trotz schlechter Wetterbedingungen beim Festival im letzten Jahr und der dadurch entstandenen finanziellen Belastung, kam der Verein unter dem Vorstand von Ralph Heinrich (1.Vorsitzender), Nina Müller (2.Vorsitzende) und Tobias Friedrich (Kassierer) zu der Entscheidung, die diesjährigen Mitgliedsbeiträge an den Förderverein der Astrid Lindgren Schule zu spenden. In diesem Jahr veranstaltet der Verein sein 2. Tells Bells Festival, dass vom 12. bis zum 13. August 2005 statt finden wird. Die Einnahmen des Open Airs, auf dem dieses Jahr wieder ein breites Programm an regional und auch überregional bekannten Bands geboten wird, sollen ebenfalls wieder für einen guten Zweck gespendet werden.

 

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Ganz Villmar rockt beim Open-Air-Festival (Lahn-Post 11.08.2004)

-ble- VILLMAR. Der 14. August verspricht in Villmar heiß zu werden, denn dort gibt sich zum ersten Mal das „Tells Bells" Openair Festival die Ehre. „Tells Bells" wurde von Villmar Kult e.V. (VK) ins Leben gerufen, jenem Verein, der sich das Ziel gesetzt hat, alternativer Musik zu unkommerziellen Preisen anzubieten. Nach kleineren erfolgreichen Veranstaltungen, wird das „Tells Bells Festival" die erst größere Veranstaltung des jungen Villmarer Vereins werden, der seit 2002 besteht.

Für diesen außerordentlichen Event haben sich zehn bekannte Bands angesagt, die alle unterschiedliche Musikrichtungen repräsentieren. Das Festival verspricht also vielseitig und alternativ zugleich zu werden. Von Ska zu Deutsch-Rock und Punk-Rock über Crossover bis Rock'n Roll wird einiges vertreten sein. Als Headliner hat Villmar Kult e.V. die Gruppe Ransom aus Berlin engagiert. Sie begeistert ihr Publikum vor allem mit Punk-Rock. Aber auch Bands aus der heimischen Umgebung werden am Start sein und werden ihr Können unter Beweis stellen, wie „Make The Day", „Perplex", „Three Boys Only, „Surf & Co", „The Bordells" und „Tobias Biedert". Auch aus weiterer Entfernung werden außer „Ransom", „Days in Grief" aus Köln und „Evolution So Far" aus Italien anreisen. Tells Bells hat aber nicht nur für Jugendliche etwas zu bieten, auch Familien sind recht herzlich willkommen. Schon am Samstagnachmittag ab 13.30 Uhr wird das Festival mit einer Kinderanimation beginnen. Dafür wird eigens ne Hüpfburg aufgebaut, werden, auf der die Kinder sich austoben können. Auch können sich kleinen Gäste kostenlos zu Mickey Mäusen, Katzen oder zu anderen Tieren und Menschen schminken lassen. Kinder bis zwölf Jahre müssen keinen Eintritt zahlen. Wie auch bei den vorherigen Veranstaltungen des Vereins werden die Gäste jedes Getränk für 1 Euro kaufen können. Der Name des Festivals leitet sie von dem alten AC/DC Klassiker „Hells Bells“ ab.

 

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Kultige Party (Lahn-Post 18.02.2004)

Villmar.- Vergangenen Samstag stieg die zweite alternative Party des jung gegründeten Vereins Villmar-Kult. e.V in der König Konrad Halle in Villmar. Nachdem die erste Veranstaltung 2003 so ein großer Erfolg war, wollten die Vereinsmitglieder auch ins Jahr 2004 so starten. Mit einem großzügigen Angebot an Getränken zu Preisen von jeweils einem Euro, lockten sie ein breites Publikum an und boten eine wirkliche Alternative zu den Faschingsveranstaltungen am vergangenen Wochenende. Vor allem die Musik begeisterte das gutgelaunte Publikum. Zu Rock, Crossover und Metall feierten sie und verschafften sich Abkühlung an der aufgebauten Bierinsel. In der Sektbar traf sich Rock und Jazz und man swingte bis in die frühen Morgenstunden hinein. -ble-

 

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Alternative Party in Villmar (NNP 12.02.2004)

Villmar. Die zweite Alternative Party mit Musikstilen der 70er bis 90er Jahre, mit Crossover- und Rockszene steigt am Samstag, 14. Februar, ab 20 Uhr in der König-Konrad-Halle Villmar. Ausrichter dieser Veranstaltung ist der Verein Villmar Kult, der schon im letzten Jahr mit solch einer Veranstaltung zahlreiche Besucher anlocken konnte. Die Getränkepreise liegen wie bei der letzten Veranstaltung bei nur einem Euro. Bei weiterem Interesse können zusätzliche Informationen zu Villmar Kult auch im Internet unter www.villmar-kult-ev.de nachgelesen werden. (nnp)

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Junge Leute gründen Kulturverein (Rhein-Lahn Zeitung Juni 2002)

Villmar. Junges Blut für Villmars Vereinslandschaft. Seit dem Sommer des vergangenen Jahres belebt ein neuer Verein das Gemeindeleben in Villmar. „Villmar-Kult e.V.“ wurde von jungen Leuten aus der Gemeinde gegründet, um Alternativen zu den gängigen Kultur- und Freizeitangeboten für Jugendliche zu schaffen.„Den Gedanken, uns zusammenzuschließen hatten wir schon oft“, erzählen die nunmehr 20 Mitglieder. Nur die Zeit und auch ein wenig der Mut haben bisher gefehlt. Das einseitige und zumeist auf Kommerz ausgerichtete Angebot an Veranstaltungen im Kreis habe sie bewogen, ihren Gedanken die Tat folgen zu lassen: Am 4. Juli des vergangenen Jahres war es soweit. Mit 8 Gründungsmitgliedern, meist Studenten, Auszubildende und Zivildienstleistende, startete der neue Verein, um Alternativen zum vorhandenem Freizeitangebot der Jugend zu finden.

Als einen zentralen Zweck des Vereins sieht Manuel Schneider, der Erste Vorsitzende von „Villmar-Kult e.V.“, die Aufgabe, Jugendlichen eine Alternative zu den gängigen Wochenend-Veranstaltungen zu bieten. Kostengünstig sollen die Events ihres Vereins sein und Musik jenseits der üblichen Kategorien bieten. Von den Ideen des noch jungen Vereins können sich Interessierte am Freitag, den 21. März, ab 20 Uhr in der König-Konrad-Halle in Villmar überzeugen. Dort startet dann die erste „Billigparty“ der Vereinsmitglieder, mit Musik der alternativen Rockszene der 80er und 90er Jahre.

„Villmar-Kult e.V.“ bietet jungen Menschen  die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung und Verwirklichung einer Veranstaltung zu beteiligen. Vorschläge und Ideen sind immer willkommen. Auch Konzerte mit jungen Bands aus der Region sind geplant. Wer sich für die Arbeit der 20 Mitglieder und ihre Ziele interessiert, findet unter www.villmar-kult-ev.de alles Wissenswerte zum Verein.

 

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